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Ziele und Vorgehensweise der Untersuchung

Ziele der Untersuchung

Der Kreis Viersen und die Stadt Kempen haben das Dortmunder Planungsbüro Planersocietät mit der Durchführung einer Mobilitätsuntersuchung beauftragt. Damit sollen Zahlen zum alltäglichen Mobilitätsverhalten ermittelt werden, die u. a. folgende Fragestellungen beantworten: Welches Verkehrsmittel wurde genutzt? Welchen Zweck und welches Ziel hatte der Weg? Wie werden die Verkehrssysteme bewertet? In der Untersuchung sollen alle Wege – ob per Bus und Bahn oder im eigenen Pkw, mit dem Fahrrad oder zu Fuß – angegeben werden. Die Befragten können sich außerdem etwa dazu äußern, wie sie das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs bewerten oder die Radverkehrsbedingungen sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge an die Verkehrsplanung zu formulieren.

Für eine vorausschauende, bürgerorientierte Planung sind diese Informationen über das Verkehrsverhalten und über konkrete Verbesserungsvorschläge sowie Anregungen aus der Bevölkerung von großem Interesse.

Vorgehen

In der ersten Phase der Befragung werden mehr als 11.600 Personen per Zufallsstichprobe aus den Melderegistern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ausgewählt und im September 2016 angeschrieben. Sie können sich zuerst an der Befragung beteiligen. Diese dauert etwa 10-15 Minuten, die Teilnahme ist freiwillig. In dieser Phase ist die Teilnahme nur denjenigen möglich, die die Befragungsunterlagen per Post erhalten haben.

Je höher die Teilnahme ist, umso repräsentativer, zuverlässiger und wertvoller sind die späteren Ergebnisse. Daher werden alle Angeschriebenen gebeten, sich rege zu beteiligen. Die Befragung findet ab dem 6. September statt.

In der zweiten Phase der Befragung ab Oktober 2016 steht die Teilnahme auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger offen, die nicht bereits im September ausgewählt wurden, um ihre Meinungen und Vorschläge einzubringen Für diese so genannte "Jedermann-Befragung" ist ausschließlich der Online-Befragungsbogen auf www.vie-mobil.de zu nutzen. Kurz vor dem Start dieser zweiten Beteiligungsphase wird hierüber noch einmal in der Presse informiert.

Mit der Durchführung der Untersuchung wurde das Büro Planersocietät beauftragt. Die telefonischen Interviews werden von der Firma O-TON durchgeführt.

Inhalte der Befragung

In der Befragung werden Fragen zum Haushalt, zur Person und zum Mobilitätsverhalten an einem bestimmten Stichtag gestellt. Sie besteht aus drei Teilen:

  • Im Haushaltsfragebogen werden allgemeine Fragen zur Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln und über die Haushaltszusammensetzung gestellt.
  • Der Personenfragebogen beschäftigt sich mit den Mobilitätsvoraussetzungen, der Verkehrsmittelnutzung und der Bewertung der verschiedenen Verkehrssysteme. Dieser soll von allen Haushaltsmitgliedern ausgefüllt werden, die mindestens 6 Jahre alt sind.
  • Im Wegeprotokoll bzw. Wegeblatt sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen vorgegebenen Stichtag ihre durchgeführten Wege dokumentieren. Jede Person im Haushalt, die sechs Jahre oder älter ist, soll dazu entweder telefonisch oder schriftlich Angaben machen. Das Wegeprotokoll soll auch ausgefüllt werden, wenn man am Stichtag nicht außer Haus war.

Verschiedene Befragungswege

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, an der Befragung teilzunehmen:

  • In der telefonischen Befragung wird ein Interviewer der Firma O-TON die Fragen am Telefon stellen. Auf der beigelegten Rückantwortkarte kann ein Wunschtermin vorgeschlagen werden, an dem das Interview durchgeführt werden sollte.
  • Bei der schriftlichen Befragung werden die Befragungsunterlagen per Post versendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllen die Fragebögen aus und schicken die Unterlagen in dem vorbereiteten portofreien Rückumschlag zurück.
  • Die Teilnahme an der Online-Befragung wird über den mitgeteilten Zugangscode ermöglicht. Dabei müssen nicht alle Fragen auf einmal beantwortet werden; mehrere Sitzungen sind möglich.

„Jedermann-Befragung“ im Anschluss

Im Anschluss an die Haushaltsbefragung per repräsentativer Zufallsstichprobe findet eine zweite Befragungsrunde statt.

Hierbei haben alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises die Möglichkeit, sich über diese Internetseite zu Verkehrsthemen zu äußern und Ihre Vorschläge einzubringen.

Was passiert mit den Daten?

Alle persönlichen Daten werden für die Auswertung in Zahlen umgesetzt und anonymisiert gespeichert – also ohne Namen und ohne Adressangaben. Die anonymisierten Daten werden mit Hilfe eines Computerprogramms ausgewertet, die Ergebnisse werden in Gruppen zusammengefasst. Dadurch kann niemand erkennen, von welcher Person bzw. welchem Haushalt die Angaben gemacht worden sind.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz werden streng eingehalten. Weitere Informationen haben wir für Sie in den Erläuterungen zum Datenschutz (Download als PDF) zusammengestellt.

Ergebnisse

Nach Abschluss der Befragung werden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2017 vorliegen und auf dieser Internetseite veröffentlicht.